Wochenbericht 25 [KW 12 – 2014]

In dieser Woche ging es endlich los.
Über unsere Versicherung wurde eine Firma beauftragt, die sich um die Trockenlegung unserer Küchendecke kümmert. Für uns die Woche der Wahrheit. Wie viele Bereiche sind in Mitleidenschaft gezogen und wie viel der alten Substanz muss ersetzt werden.
Zuerst wurde die 1. Gipsdecke samt Unterbau runter gerissen.
Darunter kam die Deckenbalken und weitere Gipsschichten zum Vorschein. So wie es aussah, war dies die „Urdecke“. Doch leider war auch diese komplett durchnässt und musste runter. Damit verbunden mussten auch die Lehmwickel zwischen den Balken raus. Sie waren leider schon zu lange nass und es hatte sich teilweise schon Schimmel gebildet.

Am nächsten Tag wurde weiter runter und raus gerissen. Dabei stellte sich heraus, dass das Wasser nicht in den Deckenbereich zur Wohnstube geflossen ist. Somit musste „nur“ die Küche runter.

Im Flur musste die Decke „nur“ zur Hälfte runter.

Am Ende von 2 Tagen sah es bei uns so aus.
Die alten Lehmwickel waren im Container und die Holz- und Gipsreste in Säcken. Und zwei laute Ungetüme standen bei uns in Küche und Gäste-WC und versuchten die letzten Reste Wasser aus den Wänden zu bekommen.

Im nach hinein ist es schade um die sehr alte Lehmdecke, die „nicht gerettet“ (Aussage der Trockenfirma) werden konnte. Als Laie ist man hier komplett auf die „Fachfirma“ angewiesen. Wir denken, wenn wir schneller die beiden Gipsschichten der Decke sofort runter geholt hätten, und die Trockengeräte aufgestellt hätten, wäre uns die Lehmdecke erhalten geblieben.
Aber hätte, wenn und aber … Jeder kennt den Spruch.
Das Positive an der Sache, die Decke wird nun neu gemacht und die Tapeten sind mit „wenig Aufwand“ von den Wänden runter und wir hatten schon lange keine saubere Küche mehr. 😉

Jörg

Über uns Jörg

Wanderer in Online- und Realwelt. Familienmensch. Hobby-AH-Fußballer beim TSV Maulbronn. Fan und Mitglied des VfB Stuttgart 1893 e.V

Ein Kommentar

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